Plattformneutrale Lösung der fme zur Automatisierung des Content-Transfers bei der Dokumentenversionierung in Alfresco Share
Das Verfahren zur Versionierung von Dokumenten in Alfresco über die Oberfläche von Alfresco Share stellt momentan aus der Endbenutzersicht einen suboptimalen Prozess in der Verwaltung der Arbeitskopien dar. Die Funktionen „Offline bearbeiten” und „Neue Version hochladen” ähneln der Checkin- und Checkout-Operationen, bekannt aus anderen Dokumenten Management Systemen (DMS) mit dem Unterschied, dass der Benutzer in Alfresco Share die Kontrolle bei der Bestimmung des Speicherortes besitzt. Die Wahl des Speicherortes erfolgt über den Download-Dialog vom Browser.
Das bedeutet, dass vom Alfresco-System während des Checkout-Vorgangs nach der Sperre des Dokuments nicht sichergestellt ist, wo und ob sich dieses überhaupt im lokalen Benutzersystem befindet. Das führt zu eventuellen Zeitaufwänden beim Wiederauffinden des gewünschten Dokuments. Außerdem zwingt die Funktionalität die Benutzer indirekt zur Erstellung und Pflege ihrer jeweils eigenen internen Ordnerstruktur, um die Arbeitskopien übersichtlich und geordnet zu verwalten.
Alfresco Enterprise 3.2 im Überblick
Seit kurzem ist die Enterprise Content Management Plattform Alfresco in der Version 3.2 verfügbar. Neben einer Reihe von Neuerungen, wie der neuen Records Management Komponente und der Unterstützung zur E-Mail Archivierung, sind auch viele Detailverbesserungen in diese Version eingeflossen. Einige interessante Aspekte werden im Folgenden näher betrachtet.
Records Management
Passend zu Alfresco 3.2 wurde ein neues Records Management Modul von Alfresco veröffentlicht, das nach DOD5015.2-Standard zertifiziert wurde. Es ermöglicht den Ablage- und Archivierungsprozess von Dokumenten zu steuern und nachvollziehbar zu dokumentieren, um eine rechtsichere Ablage von geschäftsrelevanten Informationen zu gewährleisten. Einen Überblick über die Zielsetzung und Funktionen dieses Moduls bietet der Alfresco Webcast zu Records Management.
Alfresco meets SAP

Alfresco und SAP- passt das wirklich zusammen? Die Antwort ist: “Ja – it’s possible!” Als Open-Source-ECM-System im Jahr 2005 gestartet, blickt Alfresco auf eine erfolgreiche Historie zurück, denn wie im amerikanischen als auch europäischen Raum ist Alfresco mit seinem Produkt erfolgreich.
SAP als weltweit führender ERP Hersteller aus Walldorf hat mit seinen Anwendungen von SAP R/2 (Hostorientiert) über SAP R/3 bis zum heutigen SAP ERP eine umfassende Lösungssuite für – fast alle – betriebswirtschaftlichen Belange. Nur die Ablage von prozessrelevanten Dokumenten hat SAP – obwohl viel Technologie im SAP ERP vorhanden – nie hinreichend gelöst. Nicht umsonst ist Deutschland einer der größten Märkte für ECM Anbieter, die auch i.d.R. eine SAP Integration anbieten. Die Idee: Basierend auf unseren Erfahrungen und technischem Know-how mit Alfresco, ergänzt um die OEM-Lösung eines unserer Partnerunternehmen, eine Schnittstelle zwischen SAP ERP und Afresco zu schaffen.
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