Documentum Foundation Services – Fluch oder Segen? Teil II
Im 1. Blogartikel zu Documentum Foundation Services, kurz DFS, wurde das Datenmodell und die enthaltenen Standarddienste von DFS betrachtet. Am Ende des 1. Artikels wurde angedeutet, was in diesem Artikel zur Sprache kommen soll:
- Wie überhaupt funktioniert DFS?
- Was muss ich im Vergleich zur Documentum Foundation Classes, kurz DFC, beachten?
Die technische Basis von DFS sind Web Services, ein Begriff für mehrere Technologien, die in diesem Umfeld zum Tragen kommen. Durch den elementaren Unterschied des Kommunikationsprotokolls von Remote Procedure Calls (RPC) bei DFC und dem nachrichtenbasierten Kommunikationsprotokoll bei DFS ist ein Paradigmenwechsel beim Datenaustausch eingetreten. DFS verlangt es, sich mehr Gedanken darüber zu machen, wann welche Daten vom Repository abgerufen und zum Repository verschickt werden, um eine performante Anwendung zu entwickeln. Voraussetzung für diesen Artikel sind Kenntnisse in Web Services. Mehr Informationen zu Web Services sind hier zu finden.
Konfiguration und Installation der Documentum Foundation Services
Die DFS-Anwendung ist eine J2EE-Webapplikation auf Basis von Servlets und kann auf den von EMC unterstützten J2EE-Server installiert werden. Die Zahl der unterstützten Server in den Release Notes ist groß- der JBOSS Application Server 4 wird jedoch von EMC empfohlen und wird auch bereits in einem Installationspaket mitgeliefert.
Documentum Foundation Services – Fluch oder Segen?
Das IT-Schlagwort der letzten Jahre schlechthin ist Service Orientated Architecture (SOA). Ohne auf den Begriff tiefer eingehen zu wollen, wurde diese Entwicklung getrieben durch den Wunsch, wieder verwendbare Dienste in eine IT-Architektur zu stecken und diese in Prozessen miteinander agieren zu lassen (Stichwort Business Process Management).
In EMC-Produkten, eine unserer Softwareplattformen, steckte bisher wenig SOA. Zum Zugriff auf das Content Repository standen bisher die Documentum Foundation Classes, kurz DFC, und die Content Server API zur Verfügung. Dies sollte sich nach Meinung von EMC ändern, denn mit Documentum 6.0 wurde erstmals ein Produkt namens Documentum Foundation Services, kurz DFS, ausgeliefert. Mittlerweile ist mit dem Produkt Documentum Restful Services (zurzeit im Early Access Programm) eine REST-basierte Variante der DFS auf dem Weg gebracht. Informationen zu REST finden Sie im Blogartikel Resource Oriented Architecture – Das WWW fürs Unternehmen.
In Documentum 6.5 wurde DFS z.B. um einen Dienst zum Verwalten von Berechtigungssätzen und erweiterten Funktionen für virtuelle Dokumente erweitert und auch in Documentum 7 wird es wieder zusätzliche Funktionen geben. Diese Blogserie soll klären, ob sich der Einsatz von DFS nach derzeitigem Stand lohnt und ob es die Entwicklung von inhaltsbasierten Anwendungen erleichtert. Der erste Blogartikel wird einen Überblick zu DFS geben. Weitere Blogartikel gehen technisch tiefer ins Detail und diskutieren erste Erfahrungen mit DFS.
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Documentum Performance Tuning mit dem High Volume Server
Der Documentum Content Server ist eine leistungsstarke und ausgereifte Plattform, die sich in zahlreichen Unternehmen bewährt hat. Jedoch gibt es Anwendungsfälle, bei denen die gewünschte Performance mit Hilfe des Content Servers nicht realisiert werden kann. EMCs Antwort auf dieses Problem heißt „High Volume Content Server“.
Eine Erweiterung, die spezielle Funktionalitäten für die performante Massenverarbeitung beinhaltet. Zu den Zielen des High Volume Servers gehören:
- Die Minimierung von Hardware-Ressourcen
- Die Steigerung der Objekt-Verarbeitung
- Schnellerer Zugriff auf relevante Informationen in großen Repositories
EMC² Information Rights Management – Sicherheit für Ihre Dokumente
Das Thema Dokumentensicherheit rückt immer weiter in den Vordergrund. In der Vergangenheit gab es vor allem im Datenschutzbereich zahlreiche Fälle, in denen nicht autorisierte Personen Zugang zu vertrauenswürdigen Informationen erhielten, entgegen dem Interesse des Unternehmens!
Unternehmen verfügen häufig über ein aktives Berechtigungssystem. Hierdurch wird sichergestellt, dass nur berechtigte Mitarbeiter Zugriff auf sensible Daten erhalten. Sobald sensible Informationen jedoch das Unternehmen verlassen, besteht kein Schutzmechanismus mehr, eine Zugriffskontrolle ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich.
EMC² IRM verhilft ihrem Unternehmen zu mehr Sicherheit im Umgang mit geheimen und vertraulichen Informationen. Durch die Nutzung von aktuellen Verschlüsselungsverfahren in Kombination mit kontrollierbarem Datenzugriff werden potentielle Risiken wie z. B. Schäden aus Wirtschaftsspionage oder Datenschutzvergehen deutlich reduziert.
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Documentum xCP – Nur ein neues Buzzword?
Die Reduzierung von Kosten und Risiken ist heute eine zentrale Aufgabe, die in allen Unternehmensbereichen Einzug hält. Eine der größten Herausforderungen ist die sich ständig ändernden Anforderungen zeitnah mit geringen Ressourcen in den Unternehmensanwendungen umzusetzen. Durch diese Gegebenheiten müssen neue Anwendungen dynamischer, konfigurierbarer und prozessorientierter sein als bisherige Lösungen. EMC präsentiert mit xCP in der Version 1.0 eine neue Plattform, die dieser Herausforderung gewachsen ist und dadurch zu Optimierungen wie auch Kosteneinsparungen beitragen kann.
Das Akronym xCP steht für xCelerated Composition Platform und besteht in der Version 1.0 aus Documentum Produkten, die in der Version 6.5 verfügbar sind. Des Weiteren umfasst die Plattform Deployment Tools, eine Beispielapplikation und Best Practices, um Anwendungen mit bewährten Vorgehensmodellen schneller zu entwickeln.
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Erste Schritte mit dem EMC Documentum Composer
Der EMC Documentum Composer ist das Werkzeug, mit dem Entwickler innerhalb einer Anwendung angepasste Documentum Lösungen entwerfen können. Mit dem Composer können Workflow Templates, Objekttypen, Lifecycle Definitionen uvm. erstellt und verwaltet werden.
Dadurch, dass der Composer auf der Eclipse Platform aufbaut, kann er mit weiteren Plug-Ins erweitert werden.
Eine Serie von Screencasts ermöglicht Ihnen einen Einstieg in die Entwicklung mit dem Composer. Die ersten beiden, jeweils ca. 5 Minuten langen Videos zeigen, wie der Composer installiert werden sollte und wie er grundlegend benutzt wird.
Im Folgenden Screencast werden die ersten Schritte zum Einsatz des Composers gezeigt:
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Die neue Version 6 von Captiva – Erste Eindrücke über die neuen Funktionen und Änderungen
Die Stärken von EMC Captiva InputAccel, als führende Input Management Plattform im Enterprise Bereich, lagen schon immer im hohen Durchsatz an verarbeiteten Seiten, in der Hochverfügbarkeit des Systems, der relativ einfachen Entwicklung von Erfassungsprozessen und in der Bereitstellung einer Client/Server-Plattform, die eine zentralisierte und zugleich von einer Vielzahl von stark verteilten Clients initiierbare Dokumentenerfassung ermöglicht. Mit der neuen Version, InputAccel 6, gelingt es EMC die oben genannten Features noch einmal entscheidend zu verbessern, und zusätzlich eine Infrastruktur bereitzustellen, die eine engere Integration der „intelligenten Dokumentenerfassung“ mit den existierenden Geschäftsapplikationen eines Unternehmens ermöglicht. Dies gelingt hauptsächlich durch die Integration neuer Module, die das Konsumieren von externen Web-Services sowie die Bereitstellung der Dokumentenerfassung selbst als Dienst unterstützen.
Support für SOA
Neu ist die Integration eines XML-basierten Web Services Frameworks. Diese Infrastruktur ermöglicht es InputAccel als Konsument oder Provider von Web Services zu agieren und sich somit in eine bestehende SOA-Landschaft zu integrieren.