geschrieben von Jochem Cornely
21. Mai 2010
Über die Möglichkeiten des Zugriffs von SAP- und NonSAP-Benutzern auf archivierte Dokumente und deren nachträgliche Verknüpfung von Documentum mit SAP.
Zum Standardszenario eines etablierten Dokumentenmanagementsystems wie Documentum gehört die Möglichkeit, in SAP zu archivieren. Von SAP wurde hierfür schon frühzeitig eine Schnittstelle geschaffen – SAP ArchiveLink. Wie sieht es aber mit erweiterten Ablage- und Zugriffsmöglichkeiten von bzw. auf Dokumente -verlinkt zwischen SAP und Documentum- aus? Welche Komponenten von Documentum müssen eingesetzt werden und was leisten diese, wenn folgende Anforderungen bestehen:
1.) SAP-Content aus SAP in Documentum ablegen
2.) Zugriff von SAP- und Non-SAP-Usern auf Content in Documentum verlinkt mit SAP-Objekten
3.) Verlinkung von bestehendem Content aus Documentum nach SAP
Zur Beantwortung dieser Fragen ist ein genauer Blick auf die benötigten Module und Komponenten von Documentum notwendig. Wir nehmen dabei Bezug auf die o. a. Anforderungen.
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geschrieben von Jens Goldhammer
22. April 2010
Im 1. Blogartikel zu Documentum Foundation Services, kurz DFS, wurde das Datenmodell und die enthaltenen Standarddienste von DFS betrachtet. Am Ende des 1. Artikels wurde angedeutet, was in diesem Artikel zur Sprache kommen soll:
- Wie überhaupt funktioniert DFS?
- Was muss ich im Vergleich zur Documentum Foundation Classes, kurz DFC, beachten?
Die technische Basis von DFS sind Web Services, ein Begriff für mehrere Technologien, die in diesem Umfeld zum Tragen kommen. Durch den elementaren Unterschied des Kommunikationsprotokolls von Remote Procedure Calls (RPC) bei DFC und dem nachrichtenbasierten Kommunikationsprotokoll bei DFS ist ein Paradigmenwechsel beim Datenaustausch eingetreten. DFS verlangt es, sich mehr Gedanken darüber zu machen, wann welche Daten vom Repository abgerufen und zum Repository verschickt werden, um eine performante Anwendung zu entwickeln. Voraussetzung für diesen Artikel sind Kenntnisse in Web Services. Mehr Informationen zu Web Services sind hier zu finden.
Konfiguration und Installation der Documentum Foundation Services
Die DFS-Anwendung ist eine J2EE-Webapplikation auf Basis von Servlets und kann auf den von EMC unterstützten J2EE-Server installiert werden. Die Zahl der unterstützten Server in den Release Notes ist groß- der JBOSS Application Server 4 wird jedoch von EMC empfohlen und wird auch bereits in einem Installationspaket mitgeliefert.
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geschrieben von Jens Goldhammer
21. April 2010
Im letzten Blogartikel über Documentum Foundation Services wurde der Grundstein zum Verständnis über das neue Produkt von EMC gelegt. Es wurde dabei das Datenmodell und die vorhandenen Funktionalitäten betrachtet. Im 2.Teil der DFS-Blogserie soll die Funktionsweise herausgestellt werden. Dafür notwendig sind jedoch Grundkenntnisse zum Thema Web Services, die mit dem nachfolgenden Text gelegt werden sollen. Betrachtet werden sollen Web Services selbst und die damit verbundenen Technologien Web Service Description Language, WSDL, und SOAP.
Was sind Web Services?
„A Web service is a software system designed to support interoperable machine-to-machine interaction over a network. It has an interface described in a machine-processable format (specifically WSDL). Other systems interact with the Web service in a manner prescribed by its description using SOAP messages, typically conveyed using HTTP with an XML serialization in conjunction with other Web-related standards.”
(W3C Web Services Architecture Working Group, August 2003)
Ein Web Service lässt sich nach dieser Definition nicht auf eine Technologie beschränken, sondern bündelt Basiskomponenten wie SOAP, Web Service Description Language und XML. Web Services kapseln Funktionen, die von einfachen Datendiensten wie z.B. der Abfrage und Rückgabe von Kundendaten bis hin zu komplexen Geschäftsprozessen reichen. Dabei können Dienste entwickelt werden, um neue Funktionen abzubilden bzw. um eine Schnittstelle zu alten Anwendungen zu bieten.
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geschrieben von fbartels
29. März 2010
Der EMC Documentum Composer ist das Werkzeug, mit dem Entwickler innerhalb einer Anwendung angepasste Documentum Lösungen entwerfen können. Mit dem Composer können Workflow Templates, Objekttypen, Lifecycle Definitionen uvm. erstellt und verwaltet werden.
Dadurch, dass der Composer auf der Eclipse Plattform aufbaut, kann er mit weiteren Plug-Ins erweitert werden.
Dieser Artikel setzt die Reihe der Screeencasts zur Einführung in den Composer fort und befasst sich mit Problemen, die beim Einsatz des Composers entstehen können. (Der erste Artikel beinhaltet Informationen zur Installation und Verwendung des Composers.)
Für Einsteiger ist es oft schwierig, die Ursache für Fehlermeldungen zu finden. Deshalb werden in diesem Screencast die wichtigsten Stellen erläutert, an denen mit der Fehlersuche begonnen werden kann.
geschrieben von Jens Goldhammer
16. Februar 2010
Das IT-Schlagwort der letzten Jahre schlechthin ist Service Orientated Architecture (SOA). Ohne auf den Begriff tiefer eingehen zu wollen, wurde diese Entwicklung getrieben durch den Wunsch, wieder verwendbare Dienste in eine IT-Architektur zu stecken und diese in Prozessen miteinander agieren zu lassen (Stichwort Business Process Management).
In EMC-Produkten, eine unserer Softwareplattformen, steckte bisher wenig SOA. Zum Zugriff auf das Content Repository standen bisher die Documentum Foundation Classes, kurz DFC, und die Content Server API zur Verfügung. Dies sollte sich nach Meinung von EMC ändern, denn mit Documentum 6.0 wurde erstmals ein Produkt namens Documentum Foundation Services, kurz DFS, ausgeliefert. Mittlerweile ist mit dem Produkt Documentum Restful Services (zurzeit im Early Access Programm) eine REST-basierte Variante der DFS auf dem Weg gebracht. Informationen zu REST finden Sie im Blogartikel Resource Oriented Architecture – Das WWW fürs Unternehmen.
In Documentum 6.5 wurde DFS z.B. um einen Dienst zum Verwalten von Berechtigungssätzen und erweiterten Funktionen für virtuelle Dokumente erweitert und auch in Documentum 7 wird es wieder zusätzliche Funktionen geben. Diese Blogserie soll klären, ob sich der Einsatz von DFS nach derzeitigem Stand lohnt und ob es die Entwicklung von inhaltsbasierten Anwendungen erleichtert. Der erste Blogartikel wird einen Überblick zu DFS geben. Weitere Blogartikel gehen technisch tiefer ins Detail und diskutieren erste Erfahrungen mit DFS.
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geschrieben von admin
10. Februar 2010
Es geht wieder los. Die Themen SharePoint Migration und SharePoint Upgrade werden wieder aktuell. Obwohl die Begriffe häufig synonym verwendet werden, gibt es bei genauer Betrachtung einen entscheidenden Unterschied. Eine Migration ist ein Umzug der SharePoint Farm auf eine neue Hardware. Dies ist zum Beispiel dann notwendig, wenn eine SharePoint 2007 Umgebung auf SharePoint 2010 aktualisiert werden soll und die Server Hardware / Software des bestehenden Systems auf 32 Bit basiert. Bei einem Upgrade wird die bestehende SharePoint 2007 Umgebung auf SharePoint 2010 aktualisiert.
Möchte man beim Upgrade auf SharePoint 2010 auch gleichzeitig das Farm Sizing ändern, ist das nur beschränkt möglich. Weiterführende Informationen über die unterstützten Ziel-Topologien gibt es hier: http://technet.microsoft.com/de-de/library/cc262747%28office.14%29.aspx
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geschrieben von cmeier
25. Januar 2010
Der Documentum Content Server ist eine leistungsstarke und ausgereifte Plattform, die sich in zahlreichen Unternehmen bewährt hat. Jedoch gibt es Anwendungsfälle, bei denen die gewünschte Performance mit Hilfe des Content Servers nicht realisiert werden kann. EMCs Antwort auf dieses Problem heißt „High Volume Content Server“.
Eine Erweiterung, die spezielle Funktionalitäten für die performante Massenverarbeitung beinhaltet. Zu den Zielen des High Volume Servers gehören:
- Die Minimierung von Hardware-Ressourcen
- Die Steigerung der Objekt-Verarbeitung
- Schnellerer Zugriff auf relevante Informationen in großen Repositories
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