geschrieben von Jens Goldhammer
22. April 2010
Im 1. Blogartikel zu Documentum Foundation Services, kurz DFS, wurde das Datenmodell und die enthaltenen Standarddienste von DFS betrachtet. Am Ende des 1. Artikels wurde angedeutet, was in diesem Artikel zur Sprache kommen soll:
- Wie überhaupt funktioniert DFS?
- Was muss ich im Vergleich zur Documentum Foundation Classes, kurz DFC, beachten?
Die technische Basis von DFS sind Web Services, ein Begriff für mehrere Technologien, die in diesem Umfeld zum Tragen kommen. Durch den elementaren Unterschied des Kommunikationsprotokolls von Remote Procedure Calls (RPC) bei DFC und dem nachrichtenbasierten Kommunikationsprotokoll bei DFS ist ein Paradigmenwechsel beim Datenaustausch eingetreten. DFS verlangt es, sich mehr Gedanken darüber zu machen, wann welche Daten vom Repository abgerufen und zum Repository verschickt werden, um eine performante Anwendung zu entwickeln. Voraussetzung für diesen Artikel sind Kenntnisse in Web Services. Mehr Informationen zu Web Services sind hier zu finden.
Konfiguration und Installation der Documentum Foundation Services
Die DFS-Anwendung ist eine J2EE-Webapplikation auf Basis von Servlets und kann auf den von EMC unterstützten J2EE-Server installiert werden. Die Zahl der unterstützten Server in den Release Notes ist groß- der JBOSS Application Server 4 wird jedoch von EMC empfohlen und wird auch bereits in einem Installationspaket mitgeliefert.
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geschrieben von Jens Goldhammer
21. April 2010
Im letzten Blogartikel über Documentum Foundation Services wurde der Grundstein zum Verständnis über das neue Produkt von EMC gelegt. Es wurde dabei das Datenmodell und die vorhandenen Funktionalitäten betrachtet. Im 2.Teil der DFS-Blogserie soll die Funktionsweise herausgestellt werden. Dafür notwendig sind jedoch Grundkenntnisse zum Thema Web Services, die mit dem nachfolgenden Text gelegt werden sollen. Betrachtet werden sollen Web Services selbst und die damit verbundenen Technologien Web Service Description Language, WSDL, und SOAP.
Was sind Web Services?
„A Web service is a software system designed to support interoperable machine-to-machine interaction over a network. It has an interface described in a machine-processable format (specifically WSDL). Other systems interact with the Web service in a manner prescribed by its description using SOAP messages, typically conveyed using HTTP with an XML serialization in conjunction with other Web-related standards.”
(W3C Web Services Architecture Working Group, August 2003)
Ein Web Service lässt sich nach dieser Definition nicht auf eine Technologie beschränken, sondern bündelt Basiskomponenten wie SOAP, Web Service Description Language und XML. Web Services kapseln Funktionen, die von einfachen Datendiensten wie z.B. der Abfrage und Rückgabe von Kundendaten bis hin zu komplexen Geschäftsprozessen reichen. Dabei können Dienste entwickelt werden, um neue Funktionen abzubilden bzw. um eine Schnittstelle zu alten Anwendungen zu bieten.
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geschrieben von Jens Goldhammer
16. Februar 2010
Das IT-Schlagwort der letzten Jahre schlechthin ist Service Orientated Architecture (SOA). Ohne auf den Begriff tiefer eingehen zu wollen, wurde diese Entwicklung getrieben durch den Wunsch, wieder verwendbare Dienste in eine IT-Architektur zu stecken und diese in Prozessen miteinander agieren zu lassen (Stichwort Business Process Management).
In EMC-Produkten, eine unserer Softwareplattformen, steckte bisher wenig SOA. Zum Zugriff auf das Content Repository standen bisher die Documentum Foundation Classes, kurz DFC, und die Content Server API zur Verfügung. Dies sollte sich nach Meinung von EMC ändern, denn mit Documentum 6.0 wurde erstmals ein Produkt namens Documentum Foundation Services, kurz DFS, ausgeliefert. Mittlerweile ist mit dem Produkt Documentum Restful Services (zurzeit im Early Access Programm) eine REST-basierte Variante der DFS auf dem Weg gebracht. Informationen zu REST finden Sie im Blogartikel Resource Oriented Architecture - Das WWW fürs Unternehmen.
In Documentum 6.5 wurde DFS z.B. um einen Dienst zum Verwalten von Berechtigungssätzen und erweiterten Funktionen für virtuelle Dokumente erweitert und auch in Documentum 7 wird es wieder zusätzliche Funktionen geben. Diese Blogserie soll klären, ob sich der Einsatz von DFS nach derzeitigem Stand lohnt und ob es die Entwicklung von inhaltsbasierten Anwendungen erleichtert. Der erste Blogartikel wird einen Überblick zu DFS geben. Weitere Blogartikel gehen technisch tiefer ins Detail und diskutieren erste Erfahrungen mit DFS.
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